Ceferin: "Eine herausfordernde Zeit für die UEFA"
Der 84. AIPS-Kongress in Rom wurde am Montag mit dem Event "AIPS meets Aleksandar Ceferin" eröffnet. Der UEFA-Präsident stand AIPS-Präsident Gianni Merlo (Bild) und den Fragen der Delegierten am Nachmittag eine Stunde zur Verfügung, ehe es mit einer Polizei-Eskorte zum Flughafen und in die Schweiz ging. "Auf die UEFA warten herausfordernde Zeiten", meinte der frühere Anwalt aus Slowenien, der seit 2016 Präsident der UEFA ist. "Wir hatten fast drei Jahre gegen die COVID-Pandemie zu kämpfen und haben jetzt einen Krieg in der Ukraine. Das waren und sind keine schönen Zeiten", meinte Ceferin, der die europäischen Klubbewerbe als Erfolgsligen hervorhob. "Speziell die Europa League und die anfangs von vielen Seiten kritisierte Conference League haben sich sehr bewährt", meinte Ceferein. Man wolle den Kampf gegen Matchfixing intensivieren, "aber da bedarf es auch mehr Unterstützung der nationalen Regierungen", forderte Ceferin. Zur neuerlich aufgeflammten Idee einer "Super League" wollte er sich nicht äußern und meinte nur: "Unser Terminkalender ist voll - neue Bewerbe oder mehr Spiele kann es nicht mehr geben." Der UEFA-Präsident verwies auch auf die erfolgreiche Nations League ("das sind weit mehr als nur bessere Freundschaftsspiele") und glaubt an eine rfolgreiche WM-Bewerbung 2030 von Spanien und Portugal. Der AIPS-Kongress wird am Dienstag mit den Kontinental-Wahlen fortgesetzt, für deren Exekutive in der AIPS Europe auch wieder SMA-Präsident Michael Schuen kandidiert. Der Kongress wird am Mittwoch mit der Wahl des neuen AIPS-Exekutiv-Kommittees fortgesetzt, für das auch SMA-Generalsekretär Josef Langer vorgesehen ist. SMA-Delegationsleiter ist unser Ehrenpräsident Prof. Michael Kuhn.



Am Dienstag wurde im Stift Göttweig (NÖ) das vom Bundesministerium für Inneres veranstaltete erste "Forum Sicherheit im Sport" eröffnet. In einer Podiumsdiskussion unter der Leitung von SMA-Präsident Michael Schuen machte ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick eine bemerkenswerte Aussage. "Geld ist nicht die größte Motivation im Fuß ball", meinte der Deutsche. "Die rößte Motivation eines wohl jeden Fußballers ist, vom jeweiligen Trainer die bestmögliche Ausbildung zu erhalten und sich weiter zu entwickeln." An der Diskussion nahmen auch Innenminister Gerhard Karner und Österreichs Rekord-Torschützin Nina Burger teil. Neben Schuen ist Sports Media Austria bei diesem Forum durch Vizepräsident Michael Smejkal und Generalsekretär Josef Langer vertreten. Am Mittwoch geht es noch um wesentliche Fragen der Sicherheit im Sport, etwa über das Match-Fixing, die Cyber-Kriminalität und die sexuelle Gewalt im Sport. Unter anderen mit Sport-Austria-Präsident Hans Niessl, ÖFB-Präsident Gerhard Milletich und Paralympics-Präsidentin Maria Rauch-Kallat. Das Foto zeigt die Diskussionsrunde (v.l.n.r.): Schuen, Burger, Karner, Rangnick (@Joe).













