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Das Huber-Buch: "Mehr als nur die Schweeeden"
„Mehr als nur die Schweeeden“ lautet der Titel des Buches, das SMA-Ehrenmitglied Hans Huber zusammen mit dem freien Journalisten Markus Geisler als Co-Autor verfasst hat und das nun in der Edition Platin erschienen ist. Darin berichtet der heute 82-Jährige nicht nur über seine vielen Erlebnisse, die er als Moderator, Kommentator und zum Schluss als Sportchef beim ORF mitgemacht hat. Er zeichnet auch die Historie des Fernsehens nach und gibt persönliche Einblicke in seine Familien-Geschichte, die ihn unter dramatischen Umständen aus dem Prag des Zweiten Weltkrieges nach Wien geführt hat. „Ich wurde immer wieder darauf angesprochen, ob ich die vielen Anekdoten und Erlebnisse nicht einmal gebündelt zu Papier bringen möchte“, sagt er zu seiner Motivation, jetzt dieses Buch vorzulegen. Von denen gibt es viele. Spektakuläre Deals mit Trainer-Legende Ernst Happel, die Hintergründe des Israel-Spiels („Wir werden mit Orangen und Steinen beworfen“) oder die Abwicklung der Heim-EURO 2008, um nur aus einigen der 24 Kapitel zu zitieren. Und er erklärt die Umstände und die Folgen der Szene aus dem Jahr 1997, die ihn zum Kult-Moderator werden ließen. „Die Schweeeden sind ein ganz harter Brocken!“ Das Buch gibt es überall im Handel oder online u.a. auf www.thalia.at
Neues Format als neue Chance für die Nordische Kombi
Das IOC hat kürzlich die Nordische Kombination aus dem olympischen Programm genommen, aber da soll noch lange nicht das letzte Wort gesprochen worden sein. "Wir kämpfen darum, dass dieser Bewerb bald wieder auf die Olympiabühne zurückkehrt", sagte (der neue) FIS-Präsident Alexander Ospelt am Dienstag im Rahmen des "Forum Nordicum" in Nove Mesto (CZE). Möglich werden soll das "mit einem völlig neuen Format, bei dem Teams antreten sollen, die gleichzeitig springen und langlaufen." Das Format, das im Februar mit einem ersten Event in Lake Placid getestet und dann den TV-Anstalten zur Begutachtung vorgelegt werden soll, klingt auf den ersten Blick kompliziert, sei es aber nicht. "Wir müssen die Nordische Kombination für die Zuschauer vor Ort und die TV-Zuschauer attraktiver, spannend machen", sagt der 58-jährige Liechtensteiner (@SMA), der im Juni beim FIS-Kongress in Belgrad mit 65:64 Stimmen seinen Vorgänger Johan Eliasch ablöste. Ospelt meinte, er sei auf einem "guten Weg, die nationalen Skiverbände wieder zur Solidarität" zurückbringen zu können, doch hat sein kürzlicher Vorschlag, jedes Jahr eine WM auszutragen, vor allem im ÖSV wieder für Unruhe gesorgt. Ospelt steht dazu. "Wir haben bei den Alpinen nach den traditionellen Rennen im Jänner wie Wengen, Kitzbühel und Schladming bis zum Weltcup-Finale im März ein Loch. Es interessiert sich kaum noch jemand für Ski. Eine WM, kürzer und konzentriert auf zwei Wochenenden, könnte dieses Loch auffangen."
FIS-Präsident Ospelt kommt zum "Forum Nordicum"
Im Biathlon-Zentrum Nove Mesto (CZE - @SMA) findet von heute, Montag, bis Donnerstag das traditionelle "Forum Nordicum" statt - es ist das Treffen der nordischen Ski-Journalisten. Stargast wird am Dienstag der neugewählte FIS-Präsident Alexander Ospelt sein, der sicher bei einigen heißen Themen Rede und Antwort stehen muss. Etwa zu seiner Idee, Ski-Weltmeisterschaften jährlich abhalten zu wollen. Oder zur Frage von Pressekonferenzen nach den Rennen, die es seit der Alpin-WM 2025 in Saalbach/Hinterglemm nicht mehr gibt. Oder zu den Schulden, die sein Vorgänger Johan Eliasch hinterlassen hat. Oder wie personelle Probleme in der FIS, etwa nach dem Abgang von Alpin-Renndirektor Markus Waldner zu lösen sind. Und, und, und. Auch der neue Biathlon-Weltpräsident, Tim Farcnik aus Slowenien, wird im tschechischen Wintersportart erwartet. Rund 70 Journistinnen und Journalisten, natürlich auch einige aus Österreich, werden noch bis Donnerstag an diesem Forum teilnehmen.
