Präsident Petz Lahure in Luxemburg wiedergewählt
Seit 25 Jahren ist er Präsident von "sportpress.lu", dem Sportjournalisten-Verband von Luxemburg. Am Montag Abend ist Petz Lahure (Bild links / @sportpress.lu) für zwei weitere Jahre in seiner Funktion bestätigt worden. Der 77-Jährige, immer noch Kolumnist der Luxemburger Tageszeitung "Tageblatt", erhielt bei der Jahresversammluing seines Verbandes eine Ehrung für seine langjährige Präsidentschaft. Der leidenschaftliche Tirol-Urlauber (Seefeld ist sein Lieblingsort) gilt als einer der weltweiten Top-Journalisten, vor allem im Radsport. Er hat von mehr als 40 Auflagen der Tour de France berichtet, kennt dort alles und jeden. Der stets gut gekleidete Kollege reist noch zu jedem Spiel der Luxemburger Fußball-Nationalmannschaft und hat mehr als zehnmal von Olympischen Spielen berichtet. Lahure ist auch Mitglied der AIPS-Kommissionen Finanzen und Ethik, er wird einer der ausländischen Gäste bei unserer Tagung in Neustift im Stubaital (23. bis 26. April) sein. Dort erwarten wir übrigens auch den italienischen AIPS-Präsidenten Gianni Merlo sowie Vertreter benachbarter (und befreundeter) Sportjournalistenverbände aus Deutschland, der Schweiz, Slowenien und Tschechien.



Sports Media Austria, die Vereinigung österreichischer Sportjournalistinnen und Sportjournalisten, reagiert empört auf die publik gemachten Pläne des ORF, den Spartensender ORF Sport + im Zuge des Sparpakets einzustellen. Die Einstellung, die im besten Fall eine Einsparung von rund sieben Millionen Euro mit sich bringt, hat ohne konkrete anderweitige Lösungen existenzbedrohende Folgen für einige Sportarten. Dass mit dem Wegfall vieler Produktionen und Übertragungen auch zahlreicher Arbeitsplätze im Sportjournalismus in Gefahr sind, ist eine logische Folge. Sports Media Austria drängt daher darauf, dass das ORF-Gesetz dringend angepasst wird und insbesondere das Sport-Streamingangebot besser verankert wird als bisher und in dieses auch die derzeit im ORF-Gesetz §4b klar geregelte Verantwortung des ORF gegenüber dem heimischen Sport und vor allem den „nicht publikumswirksamen Sportarten“ derart angepasst werden, dass durch die Einstellung von ORF Sport+ keine nachteiligen, nicht wieder gut zu machenden Folgen entstehen.














